Zu Törnbeginn wird die Prüfliste Reisevorbereitung abgearbeitet. Sie hat zwei Teile: Schiff und Alle auf dem Schiff befindlichen Personen, inklusive der Stammbesatzung. Teil I Kap. 1.2.
Schiff – dem Fahrtgebiet und Reiseverlauf entsprechend an Bord bzw. erledigt:
- Ersatz- und Verschleißteile (u. a. Ersatztauwerk, Schäkel, Blöcke, Segelreparaturset, Maschinenersatzteile)
- Seekarten und Nautische Publikationen
- Büro- und Verbrauchsmaterialien sowie Proviant
- Bunkerstände (Diesel, Frischwasser, Benzin für Beiboot)
- Ausstattung der Bordapotheke
- Wartungen und Kontrollen gemäß Wartungschecklisten
Besatzung – mehrere Einweisungen, jeweils mit Dokumentation im Logbuch:
- Einweisung der Die mit der Handhabung des Schiffes vertraute Besatzung, inklusive vorgeschriebener Regelbesatzung und der Schiffsleute. Teil I Kap. 1.2: Vorstellungsrunde, Information über den Eine Reise oder ein Fahrtabschnitt mit dem Schiff. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY, Einteilung der Das Mitglied der Schiffsführung, das die laufende Wache leitet und z. B. das Aufentern ins Rigg erlauben muss. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY und der Not- und Sicherheitsrolle, Verantwortlichkeit für Erste Hilfe/Apotheke, allgemeine Dienste und Zuständigkeiten (Dinghi, Müll, Proviant, ...).
- Allgemeine Einweisung der Trainees: u. a. Besatzungsliste und Reisedokumente prüfen, Wachsystem erklären und Wachen einteilen, sanitäre Einrichtungen, Bordregeln (Zusammenarbeit, Rauchen/Alkohol/Medikamente, Umweltschutz, schonender Umgang mit Frischwasser und Strom), Ansprechpersonen bei Problemen.
- Theoretisch-praktische Sicherheitseinweisung: nautische Begriffe und Kommandos, Verhalten im Seenotfall, Schiffsbegehung mit Fluchtwegen, Sammelplatz und Rettungsmitteln.
- Praktische Unterweisung der Trainees durch Unterstützen als Teil der Stammcrew die Toppsgasten bei der Durchführung sämtlicher Manöver und übernehmen Aufgaben in den Notrollen. Leiten im normalen Schiffsbetrieb Backschaften und organisieren das Reinschiff. Teil I Kap. 3.2.3.3/Wachführer: Kommandosprache (Holen, Ein Tau kontrolliert nachlassen, sodass sich Segel oder Last langsam senken. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY, Fest, Aufkommen, Einfallen, Stopperkommandos), Umgang mit Tauwerk und Leinen, Belegen von Nägeln, Klampen und Pollern, Setzen von Stoppern, Knotenkunde (insbesondere Webeleinstek, Slipstek und Kreuzknoten), Bedienung von Backstag und Preventer.
- Einweisung in die Klettergurte und das In die Takelage (das Rigg) hinaufklettern. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY: Einführung in das Die gesamte Takelage des Schiffes: Masten, Spieren, stehendes und laufendes Gut. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY (stehendes und Alle beweglichen Taue an Bord, mit denen Segel und Spieren bedient werden, z. B. Fallen und Schoten. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY, Sicherung, Gefahren), korrekte Benutzung von Klettergurten, Karabinern und Anschlagmitteln. Aufentern nur nach Absprache mit der Schiffsführung und unter Aufsicht bzw. in Begleitung.