Jede Erkrankung bzw. Verletzung ist grundsätzlich einem Stammcrewmitglied zu melden, das die Meldung an die Schiffsführung weitergibt. Das Vorgehen erfolgt in Abstimmung des Schiffsführers mit dem medizinisch Verantwortlichen, ggf. unter Einbeziehung externer Hilfskanäle.
Bei der Rettung aus Gefahrenzonen gilt der Grundsatz, erst die eigene Sicherheit (des Rettenden) sicherzustellen – etwa bei Räumen mit Rauch, Feuer oder Gasen oder Zonen mit schlagendem Tauwerk oder Blöcken.
Für die Rettung steht ein Rettungstuch zur Verfügung. Die Bordapotheke ( Die linke Seite des Schiffes, in Fahrtrichtung gesehen. Allgemeine Seemannssprache – nicht Teil des BESSY achtern neben dem Apothekenschrank) enthält verschiedene Immobilisationshilfsmittel wie Aluminiumschienen und eine Halswirbelsäulen-Immobilisationsstütze.
Das gesamte Fahrtgebiet der Ostsee ist durch SAR-Schiffe und -Hubschrauber abgedeckt. Über TMAS-Cuxhaven gibt es professionelle Entscheidungshilfe in medizinischen Notfällen (Telefon, E-Mail oder UKW-Funk Kanal 16, Bremen Rescue).